Folge 33: Der Fall stinkt zum Himmel!
Shownotes
Ein 24-jähriger Medizinstudent stellt sich mit arterieller Hypertonie vor. Vier Antihypertensiva sind notwendig, um Werte um 130/80 mmHg zu erreichen.
Die Vordiagnostik an einer universitären Hochdruckambulanz ist beeindruckend umfangreich: Endokrinologie, Autoimmunserologie, Duplexsonographie, Speziallabor. Ergebnis: kein Hinweis auf sekundäre Ursachen – außer einer leichten Proteinurie, die als Hochdruckfolge aufgefasst wird. Und gerade deswegen: Irgendetwas an diesem Fall „stinkt zum Himmel“.
Ingo und Andreas arbeiten sich durch den Fall – mit Heuristiken, mit der TANTE-PIAV-Liste und mit einem Blick auf Prätestwahrscheinlichkeiten. Sie diskutieren, warum „viel Diagnostik“ nicht automatisch „viel Erkenntnis“ bedeutet und wie man durch strukturiertes Denken Ungewissheit reduziert.
Die entscheidende Wendung bringt am Ende kein High-End-Test!
Wir freuen uns über Feedback und Kommentare unter kommentare@denkfabrikmedizin.de
Link zum Amboss-Podcast mit Philip Winhart Folge mit Ingo zum Urinstix: https://amboss.podigee.io/133-nierenerkrankungen
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