Folge 25: Long time no see

Shownotes

Bei einem Patienten von Ingo treten akut Gelenkschmerzen in fast allen Gelenken auf. Am schlimmsten ist es nach ein paar Tagen in beiden Schultern. Weder Schmerzmedikamente noch Prednisolon oder Leflunamid bringen eine wirkliche Besserung. Was kann das sein?

Andreas und Ingo bilden eine TANTE PIAV Liste, bei der die richtige Diagnose zwar vorkommt, aber nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Liste der Differenzialdiagnosen aufgenommen wird. Die Lösung bringt am Ende die Vorstellung des Patienten in einer speziellen Hamburger Einrichtung. Hier ist die seltene Erkrankung des Patienten gar nicht so selten, und die Kollegin erkennt ein Muster.

Jetzt reinhören und mitdenken.

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Kommentare (2)

MG

Vielen Dank. Wieder eine großartige Folge; diesmal mit besonders viel Tiefgang. Der ambulante Fall wurde nun in zwei Folgen gründlich beleuchtet. Für den Patienten ist es am Ende gut ausgegangen, dennoch bleibt ein (konstruktives) Störgefühl zurück. Der glückliche Zufall hat eine größere Rolle gespielt, als einem lieb sein kann. Frage mich, ob der Ansatz, wie er zum Beispiel in den Falldiskussionen VSzD (Youtube-Kanal) verfolgt wird, zielführender ist. Ist ein wenig wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen, aber wenn mehrere Kolleginnen/Kollegen in der Weiterbildung zusammen mit vielleicht ein bis zwei klinischen Fachärztinnen/en - streng systematisch und auf größtmögliche Vollständigkeit bedacht - an der Diagnosefindung arbeiten, kommen mitunter ziemlich beeindruckende Ergebnisse heraus. Allerdings wohl mit einer stärkeren Tendenz zum action bias und einer stärkeren Belastung des Patienten durch (vielleicht nicht immer zwingend erforderliche) Diagnostik. Spiegelt ein Stück weit auch den Unterschied zwischen ambulanter und klinischer Medizin wieder.

MG

Vielen Dank. Wieder eine großartige Folge; diesmal mit besonders viel Tiefgang. Der ambulante Fall wurde nun in zwei Folgen gründlich beleuchtet. Für den Patienten ist es am Ende gut ausgegangen, dennoch bleibt ein (konstruktives) Störgefühl zurück. Der glückliche Zufall hat eine größere Rolle gespielt, als einem lieb sein kann. Frage mich, ob der Ansatz, wie er zum Beispiel in den Falldiskussionen VSzD (Youtube-Kanal) verfolgt wird, zielführender ist. Ist ein wenig wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen, aber wenn mehrere Kolleginnen/Kollegen in der Weiterbildung zusammen mit vielleicht ein bis zwei klinischen Fachärztinnen/en - streng systematisch und auf größtmögliche Vollständigkeit bedacht - an der Diagnosefindung arbeiten, kommen mitunter ziemlich beeindruckende Ergebnisse heraus. Allerdings wohl mit einer stärkeren Tendenz zum action bias und einer stärkeren Belastung des Patienten durch (vielleicht nicht immer zwingend erforderliche) Diagnostik. Spiegelt ein Stück weit auch den Unterschied zwischen ambulanter und klinischer Medizin wieder.

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